0,0 für Tausend - Top Preise gewinnen



Bereits zum zweiten Male wird es auf dem Altstadtfest in Bad Gandersheim an beiden Tagen die Aktion »0.0 für Tausend« geben. Durch den Erfolg im letzten Jahr bestätigt, wird der Arbeitskreis Prävention seinen Stand wieder vor dem Bürgerbüro aufbauen.

Dort hatten sich  an beiden Tagen  Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren  vor dem Infomobil der Polizei Northeim-Osterode versammelt, um sich einem Atemalkoholtest zu stellen.

Sie waren nüchtern geblieben , um an einer Verlosung  sehr attraktiver Geldpreise teilzunehmen.  An die 200 Jugendliche bliesen in die Pusteröhrchen, die die charmanten Schutzengel des Landkreises für sie bereit hielten. 166 von ihnen konnten die 0,0 Promille vorweisen. Diese Zahl war weitaus höher als es die Veranstalter erwartet hatten.

Auch in diesem Jahr soll es sich wieder lohnen, promillefrei zu bleiben und sich zwischen 23 und 1 Uhr  testen zu lassen.
Es warten Preise in Höhe von 500, 300 und 200 Euro, die von der Helios-Klinik, der Volksbank, den Busunternehmen  Pülm, der Fa Barnowski, der Fa Schilling Autoland,der Verkehrswacht, des Lukas Werkes und der Paracelsus-Klinik gesponsert wurden. Gandersheimer Geschäftsleute und Institutionen haben außerdem Sachpreise zur Verfügung gestellt.
Finanziell unterstützt wird das Projekt  weiterhin von der Jugendstiftung des Landkreises Northeim, sowie ideell von der Stadtjugendpflege Bad
Gandersheim.

»Jugendliche für Jugendliche« lautet das Motto und so werden es auch wieder Schüler und Schülerinnen des Roswitha-Gymnasiums sein, die leckere , alkoholfreie Cocktails an einer Saftbar anbieten werden.

Es soll an verschiedenen Stellen Aufklärungsarbeit geleistet werden. Stände der Polizei, der Schutzengel und des Lukas Werkes werden platziert . Dabei werden diese Kooperationspartner eine Rauschbrille vorstellen, die deutlich macht, welche Auswirkungen ein bestimmter Alkoholgehalt auf das menschliche Gehirn hat.
Der Arbeitskreis selbst möchte an seinem Infostand mit Eltern und Interessierten ins Gespräch kommen. "Die größte Präventionsarbeit müssen Eltern leisten. Wir möchten für einen vernünftigen Umgang mit Alkohol besonders bei Feten und Stadtfesten werben. Positive Vorbilder, die zeigen, dass man auch ohne exzessive Rauschzustände gut feiern kann, sollen hervorgehoben werden. Es gilt, junge Menschen empfindlich zu machen und anzuspornen, sich nicht planlos zu betrinken", erklären Petra Dröge, Franziska Schwarz und Frank Semmelroggen als Initiatoren des Arbeitskreises.

Teilnahmelose werden in den nächsten Tagen an Schulen, Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit weitergeleitet.