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Einige Worte über das Haus:

Im Juli 2009 wurde das ehemalige "Kurhaus" der Stadt Bad Gandersheim nach längerem Leerstand an verkauft.

Nach den allernotwendigsten Renovierungen ist das Haus ist offen.

Die Zielsetzung ist bereits erkennbar, altmodisch ausgedrückt zur "Guten Stube" der Stadt zu werden, verschiedenste Räume vorzuhalten, Tagungen, Sitzungen, Ballettunterricht, Feiern aller Art, Party's, Ausstellungen. Theater für alle und von allen, wir möchten eine Heimstatt für freie Bühnen schaffen, eine Plattform für freie Musikbands (Local Heroes)... Anfrage genügt!

Gastspiele von Theatern und Musikalischen Formationen aus ganz Deutschland werden das Angebot des Hauses abrunden.
Und nicht zu vergessen, die vorzügliche schwäbische Küche unseres Restaurant »TheaterKeller«.

Ansprechpartner:

stadtTHEATER Bad Gandersheim
Bernhard Esser
Hildesheimer Str. 6a
37581 Bad Gandersheim

Telefon: +49(0)5382/955330
Mobil:     +49(0)174/3188990



Auf dem Bad Gandersheimer Weihnachtsmarkt 2009 präsentiert sich das stadttheater auf dem Stand 22 mit der

»GAISBURGER MARSCH«

Die Gaisburger Marsch auch »Verheierte«, »Kartoffelschnitz und Spätzle« oder »Böckinger Feldgeschrei« ist ein traditionelles schwäbisches Eintopfgericht.

Zur Zubereitung wird eine kräftige Rinderbrühe mit Ochsenfleisch und Suppengrün gekocht. Das Fleisch wird in Würfel geschnitten und mit gekochten Kartoffeln und Spätzle auf einem Teller angerichtet. Die heiße Brühe wird darüber gegossen und mit in Butter goldbraun gebratenen Zwiebeln serviert.

Der Name "Gaisburger Marsch" soll daher rühren, dass im 19. Jahrhundert Stuttgarter Offiziersanwärter eine Vorliebe für einen kräftigen Ochsenfleischeintopf mit Spätzle und Kartoffeln entwickelten, welcher in der im nahen Gaisburg befindlichen Gaststätte "Bäckerschmide" serviert wurde. Da die Offiziersanwärter auf dem Weg von der Berger Kaserne in dieses Wirtshaus eine gewisse militärische Marschordnung einhalten mussten, trug das Gericht letztlich den Namen "Gaisburger Marsch". Einer anderen Version nach kamen die Gaisburger Männer angeblich in Kriegsgefangenschaft, und ihren Frauen wurde erlaubt, sie mit einer Schüssel Essen pro Tag zu versorgen. In diese Schüssel wurde alles getan, was gut schmeckte und nahrhaft war. Damit marschierten die Frauen dann jeden Tag zu ihren Männern. Im namensgebenden Stuttgarter Stadtteil Gaisburg wird die Geschichte dieses Gerichts einmal jährlich in den Sommermonaten mit einem mehrtägigen Fest gefeiert.

Der Name "Verheierte" (Verheiratete) spielt wohl auf die Verbindung der Beilagen Kartoffeln und Spätzle an.

Die Gaisburger Marsch gilt als Lieblingsgericht von Bundespräsident Horst Köhler, der es zu seinem Amtsantritt mehreren tausend Gästen bei einem "Mahl der Demokratie" servieren ließ, sowie auch des ehemaligen Generalinspekteurs der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan, wie er in einem Interview mit dem Sender »bwtv« äußerte. Ebenfalls benannte der Spitzenkoch Harald Wohlfahrt den Gaisburger Marsch als sein Lieblingsgericht.


Rezept (für 4 Personen):

4 Markknochen,
500 g Rindfleisch,
1 Bund Suppengrün,
1 Lorbeerblatt,
1 Zwiebel (Viertel),
4 Pfefferkörner,
2,5 l Wasser,
500 g Kartoffeln (geschält und gewürfelt),
250 g Spätzle (geschabt),
1 große Zwiebel,
Salz,
Pfeffer,
Muskatnuss

Zubereitung:

Die Zwiebelviertel im Topf Farbe annehmen lassen, danach die Knochen, Fleisch, Suppengrün, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Wasser beigeben und eine kräftige Fleischbrühe kochen (ca. 2 Stunden). Das Fleisch aus der Brühe nehmen und beiseite stellen.

Die Kartoffelwürfel in der Brühe weich kochen. Spätzle dazu schaben. Das Fleisch in Würfel schneiden und ebenfalls in die Brühe geben.

In Butterfett die Zwiebelringe goldgelb rösten und über den Gaisburger Marsch geben.



Quelle für Bild und Rezept:
http://ftpserver-online.de/assets/images/Gaisburger_Marsch.jpg


Unsere nächste Veranstaltungen:





"Adventslesung mit Feuerzangenbowle"

Der Theaterkeller, die Gastronomie im stadtTHEATER, und die Stadtbuchhandlung Pieper laden am 4. Advent, 20.12.2009 um 19.30 Uhr zu einer stimmungsvollen Adventslesung mit Feuerzangenbowle, Gebäck und Christstollen ein.

In einer gemütlichen Runde werden Gudrun Buschhold, Inhaberin der Buchhandlung Pieper, und der Gandersheimer Schauspieler und Regisseur Kurt Kaschenz Gedichte und Geschichten zur besinnlichsten und mitunter  turbulentesten Zeit im Jahr vortragen. Auf dem Programm stehen Weihnachtsgeschichten zum Schmunzeln und Nachdenken; von Fontaine bis hin zu Loriot.

Jeder Gast erhält ein kleines Wichtelgeschenk und darf sich nach Lust und Laune an Gebäck, Stollen und Früchten bedienen. Der Theaterkeller bietet hausgemachte Feuerzangenbowle und Kaffee zu kleinen Preisen an.

Selbstverständlich darf nach der Lesung auch in den präsentierten Büchern gestöbert werden.

Karten sind für 4,00€ im Theaterkeller und in der Buchhandlung Pieper sowie an der Abendkasse erhältlich. Schüler und Studenten erhalten eine Ermäßigung.
Telefonische Reservierungen unter: 0178 / 731 52 86



Am 26. Dezember hat der Theaterkeller ab 12.00 Uhr geöffnet und bietet ein schwäbisches Weihnachtsessen, d.h. Tafelspitz mit Merettich und eine kleine Karte.
Telefonische Reservierungen unter: 0178 / 731 52 86